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Was Du jetzt im Kampf gegen das Corona Virus tun kannst:

Inzwischen sind in allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden. Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen, schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein und stellt Empfehlungen im Umgang mit dem Corona-Virus zur Verfügung.

Risikobewertung zum Corona Virus des RKI

Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11.03.2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt. Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe schwer, auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor. Die Zahl der Fälle in Deutschland steigt weiter an.

„Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als mäßig eingeschätzt. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region und ist in „besonders betroffenen Gebieten“ hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Belastung des Gesundheitswesens hängt maßgeblich von der regionalen Verbreitung der Infektion, den vorhandenen Kapazitäten und den eingeleiteten Gegenmaßnahmen (Isolierung, Quarantäne, soziale Distanzierung) ab und kann örtlich sehr hoch sein. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.“ (Quelle: RKI)

Corona-Virus-Fallzahlen in Deutschland

Update: Bis zum 19.3.2020 sind in Deutschland 10.999 laborbestätigte COVID-19-Fälle bekannt geworden, das ist eine Zunahme von 2.801 zusätzliche Coronavirus-Infektionen zum Vortag.

Corona-Virus-Fallzahlen in Deutschland - Stand: 19.3.2020
Corona-Virus-Fallzahlen in Deutschland – Stand: 19.3.2020, 17:00 Uhr (online aktualisiert um 10:00 Uhr – Quelle: www.rki.de)

Bis zum 16.3.2020 sind in Deutschland 6.012 laborbestätigte COVID-19-Fälle bekannt geworden, das sind 1.174 Fälle mehr als am Vortag.

Corona-Virus-Fallzahlen in Deutschland – Stand: 16.3.2020, 15:00 Uhr (online aktualisiert um 19:00 Uhr – Quelle: www.rki.de)

Bis zum 15.3.2020 sind in Deutschland 4.838 laborbestätigte COVID-19-Fälle bekannt geworden, das sind 1.043 Fälle mehr als am Vortag.

Corona-Virus-Fallzahlen in Deutschland – Stand: 15.3.2020, 15:00 Uhr (online aktualisiert um 18:25 Uhr – Quelle: www.rki.de)

Zum 13.3.2020 waren es in Deutschland erst 3.062 laborbestätigte COVID-19-Fälle, das waren nur lediglich 693 Fälle mehr als am Vortag.

Corona-Virus-Fallzahlen in Deutschland
Corona-Virus-Fallzahlen in Deutschland – Stand: 13.3.2020, 15:00 Uhr (online aktualisiert um 18:45 Uhr – Quelle: www.rki.de)

Davon wurden 2.576 COVID-19-Fälle elektronisch an das RKI übermittelt.

Was Du im Kampf gegen das Corona Virus tun kannst:

Die Zeiten erfordern ungewöhnliche und drastische Schritte im Kampf gegen die Corona Viren. Gemeinsam wenden wir uns sonst zumeist an die Politik. Doch mit der Corona-Krise ist jetzt auch jede*r von uns ganz persönlich gefragt! 

Wenn wir gemeinsam solidarisch handeln, können wir helfen, die schlimmsten Auswirkungen der Corona-Virus-Krise zu verhindern. 

So kannst Du die Ausbreitung der Corona-Viren stoppen!

In italienischen Krankenhäusern zeigen sich derzeit die grausamen Folgen des Coronavirus: Ärzt*innen und Pflegekräfte können nicht mehr allen Erkrankten helfen, sondern müssen abwägen, wer behandelt wird. Die Kapazitäten genügen nicht, um alte oder schwerkranke Menschen zu betreuen. Besonders lebensrettende Beatmungsgeräte fehlen. „Diese Personen haben statistisch gesehen keine Chancen, das kritische Stadium der Infektion zu überleben. Diese Personen werden bereits als tot angesehen“, so drastisch beschreibt es ein italienischer Intensivmediziner.

Solche Situationen drohen auch in Deutschland – wenn wir nicht schnell handeln. Die letzten Tage und Stunden zeigen: Das Virus breitet sich in Deutschland ebenso rapide aus wie in Italien. Doch wir haben noch die Chance, das Corona-Virus zu verlangsamen. Im Vergleich zu Italien haben wir einen Vorteil von einigen Tagen oder Wochen. 

Den müssen wir jetzt nutzen: indem wir die Ausbreitung des Coronavirus bremsen, damit unser Gesundheitssystem nicht zusammenbricht. So haben auch alle Schwachen in unserer Gesellschaft – ältere, einsame, arme Menschen – eine Chance auf eine Behandlung, die Leben rettet. 

Damit das gelingt, müssen Politik und Behörden handeln. Aber auch jede*r Einzelne ist gefragt. Denn wir alle können das Virus verbreiten, auch wenn wir selbst keine Symptome zeigen.

Mach mit im Kampf gegen Corona-Viren!

Daher unsere dringende Bitte an Dich: 

  1. Bitte bleibt zu Hause, wann immer es Dir möglich ist. Vermeide Reisen, Termine und Treffen. Gehe nicht wie sonst die Kneipe oder zum Sport und arbeite – wenn das bei Deiner Arbeit möglich ist – von zu Hause. So schützt Du Dich selbst, aber vor allem hilfst Du, das CoronaVirus zu bremsen. Das rät das Robert-Koch-Institut, denn diese Schritte waren bereits in anderen Ländern besonders wirkungsvoll. Eine „soziale Distanzierung” ist weder Panik noch Egoismus – sie ist ein Akt deiner Solidarität mit denjenigen, die durch das Virus in Lebensgefahr geraten.
  2. Bitte unterstütze die durch das Virus besonders bedrohte Personen. Ältere oder bereits durch Krankheiten geschwächte Menschen müssen wir vor der Ansteckung mit dem Virus schützen. Sie sind nun auf unsere Hilfe angewiesen. Frage Deine Bekannte, Freund*innen und Nachbar*innen, die zu diesem Kreis gehören, ob Sie beim Einkauf oder anderen Besorgungen helfen können.
  3. Bitte teile diese Informationen. Je mehr Menschen diese wichtigen Corona-Informationen erhalten, desto größer ist die Chance, den Kollaps unseres Gesundheitssystems zu verhindern.

    Die kommenden Tage entscheiden: Geht die Ansteckungsrate steil nach oben oder flacht die Kurve in Deutschland ab?

    Deswegen bitten wir Dich: Leite diese Corona-Informationen jetzt sofort an Deine Bekannten weiter oder teile den Aufruf in den sozialen Medien. 

Danke!

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