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Bewährungsprobe Corona-Krise – Deutschland im Pandemie Modus

Coronavirus fordert unsere Solidarität im Pandemie-Modus

Das Corona Virus hat alle Länder und somit auch Deutschland fest im Griff: Solidarität ist jetzt das Gebot der Stunde – im Pandemie-Modus und darüber hinaus…

Corona Virus - "Stay at home!
Corona Virus – „Stay at home!“ – Nicht nur Geschäfte wie diese Boutique im Hamburger Stadtteil Winterhude rufen in Zeiten der Corona-Krise zu Solidarität und Vernunft auf.

Bundespräsident Walter Steinmeier bringt es in der Corona-Krise auf den Punkt: „Solidarität ist jetzt existenziell wichtig“

Neben dem Schutz vor den Corona Viren hat die Solidarität der Menschen untereinander angesichts der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus absoluten Vorrang.

Danke! – Helden der Corona-Krise

Unser aller Dank gilt den „Helden der Corona-Virus-Krise“:

  • Ärzte und Ärztinnen
  • Krankenschwestern und Krankenpflegern
  • Wissenschaftler(innen)
  • Polizei & Rettungskräften
  • Kassierer(innen) und allen Angestellten in den Supermärkten
  • Lehrer(innen)
  • Erzieher(innen) und Mitarbeiter in Kitas und Kindergärten
  • Müllabfuhr
  • Busfahrer(innen), Angestellte und Bedienstete im öffentlichen Nahverkehr
  • Lieferboten und Servicekräften der Lieferdienste

Corona-Pandemie macht die Unverzichtbarkeit vieler Berufsgruppen besonders deutlich

Die Liste derer, denen wir alle zu Dank verpflichtet sind, lässt sich nahezu unendlich fortsetzen.

Jetzt im Pandemie-Modus des Corona Virus jedoch wird die Unverzichtbarkeit einiger Berufsgruppen besonders deutlich. Was würden wir alle tun, wenn die Müllabfuhr plötzlich den Dienst quittiert?

Corona-Krise: Müllabfuhr im Pandemie-Modus
Corona-Krise: Müllabfuhr im Pandemie-Modus in Deutschland. In Hamburg bemerkt man derzeit noch keinerlei Einbussen an unverzichtbaren Dienstleistungen wie beispielsweise der städtischen Müllabfuhr. Wie dankbar müssen wir alle denjenigen seien, die weiterhin unbeirrt ihre Arbeit verrichten.

Wir sprechen in diesen Fällen von systemrelevanten Berufsgruppen. Es ist einleuchtend, dass einige Berufsgruppen zu Zeiten einer Corona-Virus-Pandemie besonders hervorstechen.

Doch ist es wirklich so leicht?

Klassisches Schwarz-Weiß Denken hat sich noch nie zum Vorteil erwiesen. Vielmehr mag es sich als hilfreich und nützlich erweisen in dieser besonderen Situation zu reflektieren was es wirklich zu schätzen gilt.

Vernunft in der Corona-Krise

Vernunft und Solidarität im Corona-Pandemie-Modus bedeutet auch Abstand zu seinen Mitmenschen zu halten.

Einkaufen im Pandemie-Modus
Einkaufen im Pandemie-Modus des Coronavirus – Ein Lebensmittelgeschäft und solidarische Mitmenschen die das Abstandgebot der Stunde achten und somit sich und ihre Mitmenschen schützen.

Oder auch sich entgegen der real stattfindenden und nicht enden wollenden Hamsterkäufe normal und seinen Mitmenschen gegenüber sozial und freundlich zu verhalten…

Leere Supermarktregale - Supermärkte in Deutschland im Pandemiemodus COVID19

Leere Supermarktregale – Supermärkte in Deutschland kommen im Pandemiemodus nur nicht mit dem Nachfüllen der Regale nach – Hamsterkäufe sind unsolidarisch und ganz sicher absolut unnötig. Nudeln sind der Verkaufsschlager auch wenn sie uns kaum gegen Coronaviren schützen können.

Hamsterkäufe in der Coronakrise – Klopapier hamstern im Pandemie Modus

Einfach nur verrückt! Klopapier hamstern beweist ganz sicher weder Vernunft noch solidarisches Handeln…

Hamsterkäufe in der Coronakrise - Klopapier hamstern im Pandemie Modus
Hamsterkäufe in der Coronakrise – Klopapier hamstern im Pandemie Modus

Hamsterkäufe scheinen allerorten normales Verhalten in der CoronakriseKlopapier hamstern lässt sich in diesen Tagen überall beobachten. Diese Palette Toilettenpapier in einem Hamburger Discounter war innerhalb weniger Stunden vergriffen.

Unsolidarisch – vor allem gegenüber denjenigen die auch im COVID19-Pandemie-Modus pflichtbewusst ihren Dienst verrichten und dann nach Feierabend nur noch leeren Regalen gegenüber stehen.

Fragen helfen die Corona-Krise zu reflektieren:

Beispielhaft helfen Euch die folgende Fragen dabei, die besondere Corona-Virus-Situation zu reflektieren:

  • Wer liegt uns besonders am Herzen?
  • Was ist uns wirklich wichtig?
  • Was ist verzichtbar?
  • Wie kann ich meinen eigenen Anspruch angemessen reflektieren und bewerten was tatsächlich zählt?
  • Worauf kann niemand verzichten?
  • Welchen Beitrag kann ich solidarisch leisten?
  • Wie möchte ich jetzt in der COVID19-Pandemiephase vernünftig handeln?

Solidarität bedeutet die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen

Wenn Viren sich weltweit rasant verbreiten und die Gesundheit vieler ernsthaft in Gefahr ist, dann ist es nicht nur solidarisch, sondern vielmehr eine Pflicht alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen um das Coronavirus zu stoppen.

Die Ausbreitung des Virus verlangsamen und Risikogruppen wirksam schützen: Im Kampf gegen die Corona-Epidemie zählt jeder Tag – und ist jeder Einzelne gefordert! Doch was bedeutet das konkret?

Kinderspielplätze und öffentliche Einrichtungen zu schließen sind vorab definierte Schutzmaßnahmen eines Epidemieplans.

COVID19 - Kinderspielplatz wegen Coronavirus gesperrt
COVID19 – Kinderspielplatz wegen Coronavirus gesperrt

Jeder der Kinder hat und sich in der Rolle eines Elternteils oder der Großeltern befindet, wird mit jedem Tag immer stärker die mit diesen Schutzmechanismen deutlich spürbaren Einschränkungen als persönliche Belastung spüren. Letztlich jedoch, ist dies nicht nur wichtig und im Kampf gegen die Pandemie unverzichtbar, sondern eine Chance ein neues Selbstverständnis in Bezug auf sich und seine Umwelt zu prägen…

Natürlich: Kinder haben in Zeiten des Coronavirus kaum Ausweichmöglichkeiten – Alle Kinderspielplätze sind wegen der COVID19-Epedemie bis auf weiteres gesperrt. Kleine Kinder verstehen oft gar nicht welche Gefahr droht und warum bestimmte, sonst so selbstverständliche Aktivitäten aktuell nicht möglich sind.

Sensibilität: Mit diesen Herausforderungen können wir lernen und so die Chance nutzen in unserer Sensibilität zu wachsen. Wir lernen zum Beispiel, Gefühle noch intensiver wahrzunehmen. Indem wir Zeit für unsere Lieben und auch uns selbst gewinnen, haben wir die Gelegenheit vor allem den Kleinen noch mehr als sonst unsere Nähe und Geborgenheit geben. Nicht nur wir, sondern vor allem unsere Kleinen spüren dies in solchen Zeiten ganz besonders deutlich.

Was kann ich tun um anderen solidarisch durch die Pandemie-Phase zu helfen?

Einkaufen für Oma & Opa, Nachbarn oder an dem Virus erkrankten Personen. Als positiven Nebeneffekt des Virusausbruchs bemerken wir jetzt neue Formen der Solidarität: Etwa den Brauch einer unlängst in Vergessenheit geratenen Nachbarschaftshilfe. Während Großstädter oft anonym nebeneinander wohnen, ist jetzt jeder unter dem Hashtag #Nachbarschaftschallenge aufgerufen ältere Mitmenschen oder an einer Immunkrankheit leidenden Menschen in der Nachbarschaft etwa durch Einkäufe und andere Erledigungen zu unterstützen.

Web & Social Media gegen COVID19

In Instagram- und Facebook-Gruppen schließen sich Menschen solidarisch zusammen, um in ihrem Stadtteil Hilfsangebote zu koordinieren. Die Initiative https://gegen-den-virus.de bietet diverse Vorlagen beispielsweise für entsprechende Aushänge für Hilfsangebote zum kostenfreien Download an.

Blut für COVID19-Erkrankte spenden

Blutspendedienste wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) appellieren an Bürgerinnen und Bürger, jetzt in der Zeiten einer massiven Grippeviren-Invasion des Coranavirus Sars-​CoV-2 Blut zu spenden. 

Wenn weiterhin Termine in bereits gebuchten Spendenlokalen vermehrt abgesagt würden, können Krankenhäuser und Arztpraxen schon bald nicht mehr im ausreichenden Umfang mit Blutpräparaten versorgt werden.

„Dies kann unter Umständen dazu führen, dass wir unseren Versorgungsauftrag nicht mehr erfüllen können, denn ein öffentlich zugängliches Spendenlokal ist der erste Grundpfeiler in einer empfindlichen Kette der Versorgung von Patienten mit Blut in Therapie und Notfallversorgung.“

DRK Blutspendedienste rufen zur Blutspende im Kampf gegen das Coranavirus Sars-​CoV-2 auf.

Rechenpower der Crowd im Kampf gegen den Coronavirus nutzen!

Du kannst Dich auch digital engagieren indem Du Deine eigene Rechenpower im Kampf gegen das Coronavirus zur Verfügung stellst!

Folding at home – Algorithmen im-Kampf gegen den Virus COVID19

Um computergenerierte Modelle der Protein-Strukturen zu erstellen, ist extrem viel Rechenpower notwendig. Komplexe Algorithmen mit der Strategie eines über das Netzwerk vieler verteilter Rechner zu unterstützen, bewährt sich im Kampf gegen Krankheiten. Mit dem Konzept des sogenannten Distributed Computing hat das Projekt folding@home dem Virus COVID19 mit bereitgestellter Software den Kampf angesagt. Dazu nutzt die auf der Webseite bereitgestellte Software lediglich ungenutzte CPU- und GPU-Rechenpower Deines PC. Jeder kann die kinderleicht in Betrieb zu nehmende Software von der folding@home-Website herunterladen. Die clevere Software ist – natürlich kostenlos – für Linux, Windows und MacOS verfügbar.

Es gibt viele Möglichkeiten sich jetzt zu engagieren!

Nutze Deine Ideenvielfalt und vor allem engagiere Dich selbst – Jetzt!

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Shutdown – Corona Virus COVID19 fordert Eure Solidarität

Shutdown in Deutschland wegen des Corona Virus COVID19 – Staats- und Regierungschefs aller Länder sind sich inzwischen einig darüber, dass die Eindämmung des Corona Virus drastische Maßnahmen und Solidarität von jedem von uns fordert.

„Maßnahmen, die es so in unserem Lande noch nicht gegeben hat“ so die Worte von Bundeskanzerlin Angela Merkel am Montag, den 16. März 2020, dem Tag der als Shutdown in die Geschichte Deutschlands eingehen wird.

Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Bundespressekonferenz zur aktuellen Corona-Virus-Krise

Distanz & Verringerung sozialer Kontakte im Kampf gegen COVID-19

Gegen Infektionen sei „die wirksamste Maßnahme das Erhöhen der Distanz“ zwischen den Menschen, sagte Merkel. Es gehe daher um „das Verringern von sozialen Kontakten„, zugleich aber darum, „das Wirtschaftsleben so weit wie möglich zu erhalten“.

Geschlossene_Restaurants_Kneipen_Corona-Virus_Shutdown
Geschlossene Bars und Restaurants wegen des Corona Virus finden sich aktuell aller Orten in Deutschland.

Nicht erst seit dem Wochenende ist die Zahl derer, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, noch einmal dramatisch gestiegen.

Auch der öffentliche Nahverkehr reagiert inzwischen mit angepassten Maßnahmen zum Schutz seiner Mitarbeiter auf die Corona Virus Epidemie. So der HVV in Hamburg: „Aktuell verzichten wir auf einen Einstieg vorne. (…)“

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Maßnahmen zum Coronavirus-Schutz seiner Mitarbeiter – Anzeigetafel einer
Bushaltestelle des HVV in Hamburg

Support in der Coronakrise: Dankeschön HVV – Danke Busfahrer(innen)!

Schutz vor Corona-Virus im Bus des öffentlichen Nahverkehrs in Hamburg – HVV Schutzmaßnahme der Mitarbeiter vor Corona Viren

An dieser Stelle auch ein „Herzliches Dankeschön 🙏 an den HVV und alle Busfahrer(innen) für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Nahverkehrs! – Danke! 🙌

Meldestrukturen aus der Steinzeit statt Digitalisierung

Dazu sammeln die Gesundheitsämter der Städte, Kommunen und Landesregionen die erhobenen Daten und schicken diese dann, gegebenenfalls nach Büroschluss, irgendwann am nächsten Arbeitstag an die zuständige Landesbehörde. Die wiederum macht dasselbe, sammelt erst einmal und schickt die Daten irgendwann – schlimmstenfalls am nächsten Arbeitstag per Fax an das Robert Koch Institut (RKI). Das RKI bereitet die Daten dann wiederum manuell auf und veröffentlicht diejenigen mit Stichzeitpunkt 15 Uhr (ab dem 6. März, vorher 11 Uhr) zum Glück dann doch nicht erst am nächsten Arbeitstag, sondern bereits am Abend auf ihrer Website. Diese merkwürdigen Prozesse hinterfragt Heise online völlig zu Recht!

COVID-19 Fallzahlen hinken tatsächlichen Werten hinterher

Das der Verlauf hinter den tatsächlichen Fallzahlen hinterher hängt erfordert an dieser Stelle keinen weiteren Beweis, sondern ist der Logik der Anforderung der hierbei genutzten Meldetechnik geschuldet:

CORONA-VIRUS-Voraussetzungen-fuer-COVID19-Patientien-Deutschland
Die Logik des COVID19 Corona Virus Tests und der daraus resultierenden Fallzahlen des RKI. Die Risikogebiete sind natürlich entsprechend der aktuellen Risikoeinschätzung des RKI anzupassen.

Der entsprechende Verlauf der Corona-Pandemie in Deutschland macht deutlich, dass längst Handlungsbedarf besteht.

Der Shutdown wegen des Corona Virus COVID19 ist ein klarer Beweis für die Notwendigkeit gesteigerter Maßnahmen und das dringend weiterer Optimierungsbedarf bei der Umsetzung von Pandemie-Notfallplänen besteht….

Corona-Virus-Bundes-Cloud? Fehlanzeige!

Da spricht man von Digitalisierung in Deutschland und findet hier noch Meldestrukturen aus der Steinzeit vor.

Auf die von allen Behörden und Ämtern gemeinsam genutzte Cloud-Datenbank hofft man in dieser Lage vergebens.

Auch der Einsatz moderner Collaboration Tools wäre jetzt hilfreich…

Der Zweck heiligt die Mittel! Oder vielleicht doch nicht?

Zumindest aber doch etwas Praxisbewährtes, so wie beispielsweise Google-Docs wäre jetzt mega praktisch. Aber halt! Sowas darf man in Deutschland schon wegen der DSGVO und anderer rechtlicher Rahmenbedingungen gar nicht erst in Erwägung bringen…

Die Realität des 24/7 Corona Notdienst

Auch in der Notbesetzung von Hotlines zeigen sich die Behörden wenig agil: Wer außerhalb der üblichen Bürozeiten anruft, hat keine Chance auf Tat oder Rat zu hoffen.

  • Coronavirus-Hotline des Bundesgesundheitsministeriums: Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr unter (030) 34 64 65 100.
  • Informationshotline des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts: Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr unter (0511) 45 05 555

Den gewünschten 24/7 Telefon-Service für Corona-Notfälle kompensieren dann aller Orten die überlasteten Notrufe der Städte, Kreise und Gemeinden. Solidarität stelle ich mir anders vor…

Leere_Supermarkt_Regale_Corona-Virus_Shutdown
Leere Regale in einem Hamburger Drogeriemarkt – Nudeln und Fertiggerichte aller Couleur sind der Corona-Virus-Kassenschlager

Wir können nicht nur stolz auf die Mediziner, sondern vielmehr auf all diejenigen sein, die uns weiterhin ein weitestgehend gewohntes Leben ermöglichen. Wer Dosen und Nudeln bunkern mag, möge dies tun, aber BITTE nehmt dabei Rücksicht auf alle anderen. Vor allem wertschätzt diejenigen, die Euch diesen Service erst möglich machen…

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Coronavirus: Warum Du jetzt handeln musst!

Bei all dem, was über das Coronavirus geschieht, ist es sehr schwer eine Entscheidung darüber zu treffen, was angebracht ist und wie man persönlich handeln sollte.

Sollen wir auf weitere Informationen zum Coronavirus warten? Wie soll ich mich heute verhalten? Was ist zu tun, wenn ich oder nahestehende Personen direkt vom Coronavirus betroffen sind?

Folgende Fragen zu den Corona Viren sind jetzt relevant:

  • Wie viele Fälle von Coronaviren gibt es in meiner Region?
  • Was passiert, wenn ein Corona-Virus-Fall in meinem unmittelbaren Umfeld auftritt?
  • Wie soll ich persönlich mit der Corona-Virus-Situation umgehen?
  • Wann betrifft das Corona-Virus quasi jeden von uns?

Was kann ich im Kampf gegen das Coronavirus tun?

Das Coronavirus wird auch Dich erreichen – Viren sind unaufhaltsam. Ist das tatsächlich dramatisch? Kannst Du tatsächlich rein gar nichts dagegen tun? Doch – absolut!

Wie Du Dich im Kampf gegen das Corona Virus am besten verhältst erfährst Du hier.

Die Coronaviren verbreiten sich mit einer exponentiellen Geschwindigkeit: Die Verbreitung des Corona-Virus lässt sich deshalb nur mit konsequenten und drastischen Maßnahmen aufhalten.

Wann Dich das Coronavirus erreicht ist eine Frage von Tagen. Möglicherweise hast Du noch eine Woche oder zwei Wochen Zeit bis Dich selbst das Corona Virus erreicht.

Warum ist es so wichtig, wie ich persönlich mit dem Coronavirus umgehe?

Wenn Du Dich verhältst wie auch sonst, gefährdest Du Deine eigene Gesundheit, die Deiner Verwandten und Deiner Mitmenschen. Auch Ärzte, Krankenhäuser und unser Gesundheitssystem werden überfordert sein, wenn Du Dein Verhalten nicht dieser besonderen Corona-Situation anpasst!

Irgendwann wird es dazu kommen, dass Bürger nur noch auf den Fluren behandelt werden können.

Unter der Corona-Notsituation völlig erschöpftes Gesundheitspersonal wird letztlich zusammenbrechen. Die Versorgungssituation kann dann kritisch werden, selbst dann wenn wir in Deutschland wohlmöglich eine deutlich bessere medizinische Versorgungssituation haben als andere Nationen. Ärzte werden ab einem kritischen Grenzwert entscheiden müssen, welcher Patient den Sauerstoff bekommt und welcher stirbt. Dieses Handeln ist erforderlich und unausweigerlich, sogar vernünftig, der Fachbegriff hierfür ist Triage.

Die einzige Möglichkeit, die Du ganz persönlich hast dies zu verhindern, ist die sofortige soziale Isolation und Distanz zu Deinen Mitmenschen. Nicht morgen. Sondern heute!

Was bedeutet Cornona-Virus-Isolation für Dich?

Corona-Virus-Isolation bedeutet, dass ab sofort so viele Menschen wie möglich zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen so gering wie möglich halten, und zwar ab sofort!

Jeder Politiker, Verantwortliche im Gesundheitswesen, und auch Unternehmer und Führungskräfte haben die hierzu erforderliche Macht und Verantwortung, die Ausbreitung der Corona Viren so weit wie irgend möglich zu verhindern.

Ganz sicher haben diese Personen in Ihrer Rolle und mit dieser imensen Verantwortung eigene Ängste:

  • Was ist, wenn ich überreagiere?
  • Werden die Leute mich für mein Verhalten kritisieren oder gar auslachen?
  • Wird die Öffentlichkeit wütend reagieren?
  • In welcher wirtschaftlichen Verantwortung stehe ich mit meinem Handeln?
  • Wird es nicht besser sein, darauf zu warten, dass andere zuerst Schritte im Kampf gegen das Coronavirus unternehmen?
  • Werde ich der Wirtschaft zu sehr schaden?

Was ist die Konsequenz von strengen Corona-Virus-Regeln?

In spätestens 1 bis 2 Wochen, wenn die ganze Welt sich in der Phase einer strengsten Corona-Virus-Abriegelung befindet, wird bewusst welche Chance dieser Personenkreis in der Bekämpfung des Corona Virus ermöglicht hat:

Leben retten! Ein bewährtes Gesundheitssystem in der Eindämmung einer Pandemie im Praxis-Stresstest erprobt und gemeinsam erfolgreich den Schutz von Menschenleben umgesetzt zu haben, dieses Ziel rechtfertigt auch drastische Maßnahmen und persönliche Einschränkungen!

Fakt ist: Hierfür wird niemand gerechtfertigt kritisiert!

Alle Menschen werden diesen Personen danken, dass Sie in dieser schwierigen Corona-Krise genau die richtigen Entscheidung getroffen haben!

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Was Du jetzt im Kampf gegen das Corona Virus tun kannst:

Inzwischen sind in allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden. Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen, schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein und stellt Empfehlungen im Umgang mit dem Corona-Virus zur Verfügung.

Risikobewertung zum Corona Virus des RKI

Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11.03.2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt. Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe schwer, auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor. Die Zahl der Fälle in Deutschland steigt weiter an.

„Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als mäßig eingeschätzt. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region und ist in „besonders betroffenen Gebieten“ hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Belastung des Gesundheitswesens hängt maßgeblich von der regionalen Verbreitung der Infektion, den vorhandenen Kapazitäten und den eingeleiteten Gegenmaßnahmen (Isolierung, Quarantäne, soziale Distanzierung) ab und kann örtlich sehr hoch sein. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.“ (Quelle: RKI)

Corona-Virus-Fallzahlen in Deutschland

Update: Bis zum 19.3.2020 sind in Deutschland 10.999 laborbestätigte COVID-19-Fälle bekannt geworden, das ist eine Zunahme von 2.801 zusätzliche Coronavirus-Infektionen zum Vortag.

Corona-Virus-Fallzahlen in Deutschland - Stand: 19.3.2020
Corona-Virus-Fallzahlen in Deutschland – Stand: 19.3.2020, 17:00 Uhr (online aktualisiert um 10:00 Uhr – Quelle: www.rki.de)

Bis zum 16.3.2020 sind in Deutschland 6.012 laborbestätigte COVID-19-Fälle bekannt geworden, das sind 1.174 Fälle mehr als am Vortag.

Corona-Virus-Fallzahlen in Deutschland – Stand: 16.3.2020, 15:00 Uhr (online aktualisiert um 19:00 Uhr – Quelle: www.rki.de)

Bis zum 15.3.2020 sind in Deutschland 4.838 laborbestätigte COVID-19-Fälle bekannt geworden, das sind 1.043 Fälle mehr als am Vortag.

Corona-Virus-Fallzahlen in Deutschland – Stand: 15.3.2020, 15:00 Uhr (online aktualisiert um 18:25 Uhr – Quelle: www.rki.de)

Zum 13.3.2020 waren es in Deutschland erst 3.062 laborbestätigte COVID-19-Fälle, das waren nur lediglich 693 Fälle mehr als am Vortag.

Corona-Virus-Fallzahlen in Deutschland
Corona-Virus-Fallzahlen in Deutschland – Stand: 13.3.2020, 15:00 Uhr (online aktualisiert um 18:45 Uhr – Quelle: www.rki.de)

Davon wurden 2.576 COVID-19-Fälle elektronisch an das RKI übermittelt.

Was Du im Kampf gegen das Corona Virus tun kannst:

Die Zeiten erfordern ungewöhnliche und drastische Schritte im Kampf gegen die Corona Viren. Gemeinsam wenden wir uns sonst zumeist an die Politik. Doch mit der Corona-Krise ist jetzt auch jede*r von uns ganz persönlich gefragt! 

Wenn wir gemeinsam solidarisch handeln, können wir helfen, die schlimmsten Auswirkungen der Corona-Virus-Krise zu verhindern. 

So kannst Du die Ausbreitung der Corona-Viren stoppen!

In italienischen Krankenhäusern zeigen sich derzeit die grausamen Folgen des Coronavirus: Ärzt*innen und Pflegekräfte können nicht mehr allen Erkrankten helfen, sondern müssen abwägen, wer behandelt wird. Die Kapazitäten genügen nicht, um alte oder schwerkranke Menschen zu betreuen. Besonders lebensrettende Beatmungsgeräte fehlen. „Diese Personen haben statistisch gesehen keine Chancen, das kritische Stadium der Infektion zu überleben. Diese Personen werden bereits als tot angesehen“, so drastisch beschreibt es ein italienischer Intensivmediziner.

Solche Situationen drohen auch in Deutschland – wenn wir nicht schnell handeln. Die letzten Tage und Stunden zeigen: Das Virus breitet sich in Deutschland ebenso rapide aus wie in Italien. Doch wir haben noch die Chance, das Corona-Virus zu verlangsamen. Im Vergleich zu Italien haben wir einen Vorteil von einigen Tagen oder Wochen. 

Den müssen wir jetzt nutzen: indem wir die Ausbreitung des Coronavirus bremsen, damit unser Gesundheitssystem nicht zusammenbricht. So haben auch alle Schwachen in unserer Gesellschaft – ältere, einsame, arme Menschen – eine Chance auf eine Behandlung, die Leben rettet. 

Damit das gelingt, müssen Politik und Behörden handeln. Aber auch jede*r Einzelne ist gefragt. Denn wir alle können das Virus verbreiten, auch wenn wir selbst keine Symptome zeigen.

Mach mit im Kampf gegen Corona-Viren!

Daher unsere dringende Bitte an Dich: 

  1. Bitte bleibt zu Hause, wann immer es Dir möglich ist. Vermeide Reisen, Termine und Treffen. Gehe nicht wie sonst die Kneipe oder zum Sport und arbeite – wenn das bei Deiner Arbeit möglich ist – von zu Hause. So schützt Du Dich selbst, aber vor allem hilfst Du, das CoronaVirus zu bremsen. Das rät das Robert-Koch-Institut, denn diese Schritte waren bereits in anderen Ländern besonders wirkungsvoll. Eine „soziale Distanzierung” ist weder Panik noch Egoismus – sie ist ein Akt deiner Solidarität mit denjenigen, die durch das Virus in Lebensgefahr geraten.
  2. Bitte unterstütze die durch das Virus besonders bedrohte Personen. Ältere oder bereits durch Krankheiten geschwächte Menschen müssen wir vor der Ansteckung mit dem Virus schützen. Sie sind nun auf unsere Hilfe angewiesen. Frage Deine Bekannte, Freund*innen und Nachbar*innen, die zu diesem Kreis gehören, ob Sie beim Einkauf oder anderen Besorgungen helfen können.
  3. Bitte teile diese Informationen. Je mehr Menschen diese wichtigen Corona-Informationen erhalten, desto größer ist die Chance, den Kollaps unseres Gesundheitssystems zu verhindern.

    Die kommenden Tage entscheiden: Geht die Ansteckungsrate steil nach oben oder flacht die Kurve in Deutschland ab?

    Deswegen bitten wir Dich: Leite diese Corona-Informationen jetzt sofort an Deine Bekannten weiter oder teile den Aufruf in den sozialen Medien. 

Danke!

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WHO erklärt Corona Virus Pandemie

Im Kampf gegen Corona Viren erklärt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jetzt offiziell den Pandemie-Status. Ein klarer Beweis dafür, dass sich die Corona-Virus-Lage dramatisch zuspitzt, wie auch die folgende Grafik belegt:

Corona-Virus-Pandemie-Corona-Viren-Lagebericht-WHO
Corona Virus Lage – WHO erklärt COVID 19Pandemie im Kampf gegen die Corona Viren. Daten laut Statistik vom 11.03.2020 Quelle: https://experience.arcgis.com/experience/685d0ace521648f8a5beeeee1b9125cd

Bereits am 25. Februar 2020 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO im Zusammenhang mit dem Corona Virus vor einer Pandemie gewarnt. Darunter wird eine länder- und kontinent-übergreifende Ausbreitung einer Infektionskrankheit verstanden; eine Epidemie ist dagegen örtlich beschränkt.

Virologen warnen seit Beginn vor Corona-Virus-Pandemie

Einige Virologen waren bereits zu Beginn der Corona-Viren-Lage und die weltweit auftretenden aktuellen Corona-Fälle der Ansicht, dass die Schwelle zur Pandemie bereits überschritten sei. Angesichts diverser bestätigter Fälle in Deutschland haben heute Bundeskanzelerin Angela Merkel und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf der Bundespressekonferenz gemeinsam mit von einer neuen Qualität der Lage gesprochen und zum besonnenen Umgang mit der besonderen Corona-Virus-Situation aufgerufen.

Über 45 Staaten melden Corona-Virus-Fälle an WHO

Bereits bis zum 9. März 2020 informierten insgesamt 45 Vertragsstaaten die WHO über zusätzliche Gesundheitsmaßnahmen, die sie im Zusammenhang mit COVID-19 durchgeführt haben. Diese Staaten melden zudem regelmäßig
Gründe für die im öffentlichen Bereich ergriffenen Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit.

Die WHO bekräftigt, dass Maßnahmen, welche zu einer Einschränkung der Bewegungsfreiheit von Personen während des Corona Virus Ausbruchs verhältnismäßig sein sollen.

Regelmäßig überprüfen die Gesundheitsexperten das Corona-Virus-Risiko zum Schutz der Gesundheit in der Öffentlichkeit. Kurzzeitig und regelmäßig wird somit die aktuelle Lage überprüft und neu bewertet, da immer mehr Informationen über die Corona Viren COVID-19 vorliegen. Das umfasst medizinische Erkenntnisse zum Corona Virus, die Krankheitsepidemiologie und klinische Merkmale zur Corona-Virus-Therapie und klinischen Krankheitsverläufen sobald neue Informationen verfügbar sind.

Rede der WHO-Generaldirektorin auf der Pressekonferenz zu COVID-19

Guten Tag.

Zunächst möchte ich mit einem kurzen Bericht über die Ebola-Epidemie in der DRK beginnen. Es ist nun drei Wochen her, dass der letzte Fall gemeldet wurde, und eine Woche, seit der letzte Überlebende das Behandlungszentrum verlassen hat. Wir befinden uns jetzt im Countdown bis zum Ende des Ausbruchs.

Wir untersuchen weiterhin jeden Tag die Alarme und Impfkontakte, und die Sicherheitslage in Nord-Kivu ist nach wie vor instabil.

Bei früheren Ebola-Ausbrüchen haben wir auch nach dem Ende des Ausbruchs ein Aufflackern der Krankheit beobachtet, deshalb werden wir weiterhin die Nachsorge für mehr als 1100 Überlebende übernehmen und Teams vor Ort halten, um bei Bedarf schnell auf das Aufflackern der Krankheit reagieren zu können.

Der Ausbruch mag zu Ende gehen – aber unsere Entschlossenheit ist es nicht.

Und auch nicht unser Engagement bei der Bekämpfung der COVID-19-Epidemie.

Wie Sie wissen, haben wir am Wochenende 100.000 gemeldete Fälle von COVID-19 in 100 Ländern überquert.

Es ist sicherlich beunruhigend, dass so viele Menschen und Länder so schnell betroffen sind.

Jetzt, da das Virus in so vielen Ländern Fuß gefasst hat, ist die Gefahr einer Pandemie sehr real geworden.

Aber es wäre die erste Pandemie in der Geschichte, die unter Kontrolle gebracht werden könnte.

Das Fazit ist: Wir sind diesem COVID-19Virus nicht ausgeliefert.

Der große Vorteil, den wir haben, ist, dass die Entscheidungen, die wir alle – als Regierungen, Unternehmen, Gemeinschaften, Familien und Einzelpersonen – treffen, den Verlauf dieser Epidemie beeinflussen können.

Wir dürfen nicht vergessen, dass wir durch entschlossenes, frühzeitiges Handeln das Virus verlangsamen und Infektionen verhindern können. Von denen, die infiziert sind, werden sich die meisten erholen.

Von den 80.000 gemeldeten Fällen in China haben sich mehr als 70% erholt und wurden entlassen.

Es ist auch wichtig, sich daran zu erinnern, dass ein Blick nur auf die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle und die Gesamtzahl der Länder nicht die ganze Geschichte erzählt.

Von allen bisher weltweit gemeldeten Fällen stammen 93% aus nur vier Ländern.

Dies ist eine ungleichmäßige Epidemie auf globaler Ebene.

Die verschiedenen Länder befinden sich in unterschiedlichen Szenarien, die eine maßgeschneiderte Reaktion erfordern.

Es geht nicht um Eindämmung oder Abschwächung – was eine falsche Dichotomie ist. Es geht um beides.

Alle Länder müssen eine umfassende gemischte Strategie zur Eindämmung ihrer Epidemien und zur Zurückdrängung dieses tödlichen Virus verfolgen.

Länder, die weiterhin Fälle finden und testen und ihre Kontakte zurückverfolgen, schützen nicht nur ihre eigene Bevölkerung, sie können auch das Geschehen in anderen Ländern und weltweit beeinflussen.

Die WHO hat unsere Leitlinien für Länder in vier Kategorien zusammengefasst: Länder ohne Fälle, Länder mit sporadischen Fällen, Länder mit Clustern und Länder mit einer Übertragung durch die Gemeinschaft.

Für alle Länder ist das Ziel dasselbe: die Übertragung zu stoppen und die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Bei den ersten drei Kategorien müssen sich die Länder darauf konzentrieren, einzelne Fälle zu finden, zu testen, zu behandeln und zu isolieren und ihre Kontakte zu verfolgen.

In Gebieten mit einer Ausbreitung in der Gemeinschaft wird es schwieriger, jeden Verdachtsfall zu testen und ihre Kontakte zu verfolgen. Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, um die Übertragung auf Gemeindeebene zu verhindern und die Epidemie auf überschaubare Cluster zu reduzieren.

Je nach Kontext könnten Länder mit einer Übertragung auf Gemeindeebene die Schließung von Schulen, die Absage von Massenversammlungen und andere Maßnahmen zur Verringerung der Exposition in Betracht ziehen.

Die grundlegenden Elemente der Reaktion sind für alle Länder gleich:

Mechanismen der Notfallreaktion;

Risikokommunikation und öffentliches Engagement;

Fallermittlung und Ermittlung von Kontaktpersonen;

Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit wie Handhygiene, Atemschutzetikette und soziale Distanzierung;

Labortests;

Behandlung von Patienten und Krankenhausbereitschaft;

Infektionsprävention und -kontrolle;

Und ein gesamtgesellschaftlicher, gesamt-staatlicher Ansatz.

Es gibt viele Beispiele von Ländern, die zeigen, dass diese Maßnahmen funktionieren.

China, Italien, Japan, die Republik Korea, die Vereinigten Staaten von Amerika und viele andere haben Notfallmaßnahmen aktiviert.

Singapur ist ein gutes Beispiel für einen regierungsweiten Ansatz – die regelmäßigen Videos von Premierminister Lee Hsien Loong helfen, die Risiken zu erklären und die Menschen zu beruhigen.

Die Republik Korea hat ihre Bemühungen verstärkt, alle Fälle und Kontakte zu identifizieren, einschließlich Drive-Through-Temperaturtests, um das Netz zu erweitern und Fälle zu fangen, die sonst möglicherweise übersehen würden.

Nigeria, Senegal und Äthiopien haben ihre Überwachungs- und Diagnosekapazitäten verstärkt, um Fälle schnell zu finden.

Weitere Einzelheiten zu spezifischen Maßnahmen, die die Länder in bestimmten Kontexten ergreifen sollten, sind auf der Website der WHO zu finden.

Die WHO unterstützt die Länder weiterhin in allen vier Szenarien.

Wir haben Lieferungen von persönlicher Schutzausrüstung in 57 Länder verschickt, wir bereiten den Versand an weitere 28 Länder vor und wir haben Laborbedarf in 120 Länder verschickt.

Wir arbeiten auch mit unseren Kollegen im gesamten UN-System zusammen, um die Länder bei der Entwicklung ihrer Bereitschafts- und Reaktionspläne gemäß den 8 Säulen zu unterstützen.

Und wir haben eine Partnerplattform eingerichtet, um die Bedürfnisse der Länder mit den Beiträgen der Geberländer abzustimmen.

Wie Sie wissen, werden für die Reaktion mehr Mittel zur Verfügung gestellt, und wir sind allen Ländern und Partnern sehr dankbar, die einen Beitrag geleistet haben.