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Corona-Viren: Ist die Corona-Virus-Strategie des Robert-Koch-Instituts falsch?

Corona-Viren in aller Munde: Spätestens seitdem das Corona-Virus ein ernstzunehmendes Thema in Deutschland ist koordiniert das Robert Koch-Institut (RKI) entsprechende Maßnahmen; wir berichteten bereits an dieser Stelle über alle Einzelheiten und Details zur Präventivstrategie gegen das Corona-Virus des RKI.

Sind die Maßnahmen gegen Corona Viren des RKI auch wirklich wirksam und sinnvoll?

Tatsache ist, dass Panik-Mache und falsches Handeln in der Bekämpfung der Corona-Viren fehl am Platz sind. Gerade die Medien übernehmen hier eine verantwortungsvolle Rolle und sind gefordert rein sachlich zu informieren.

Doch eher das Gegenteil ist der Fall, wie ein Blick in unseren Pressespiegel deutscher Medien zur Corona-Lage in Deutschland leicht beweist…

Die Pressekonferenz des RKI hingegen ist ebenso sachlich und nüchtern wie das Handeln des RKI selbst.

Standardantwort mit wichtigen Hinweisen zum neuen Coronavirus SARS-CoV-2 des RKI

Wer eine Anfrage an das RKI per eMail richtet trifft auf eine völlig von der aktuellen Lage überforderte Bundesbehörde:

Sehr geehrter Herr Block,

vielen Dank für Ihre Anfrage. 

Wir bitten um Verständnis, dass Sie kapazitätsbedingt eine Standardantwort mit wichtigen Hinweisen zum neuen Coronavirus SARS-CoV-2 erhalten. 

Das Robert Koch-Institut ist für Fragen aus der Fachöffentlichkeit zuständig. Informationen für Bürger stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ihrer Internetseite zu COVID-19 zur Verfügung (https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html).

Das FAQ-Tool bietet die Möglichkeit, gezielt nach Antworten auf häufig gestellte Fragen zu suchen und auch selbst Fragen einzureichen: https://www.infektionsschutz.de/mediathek/fragen-antworten.html

Vielleicht sind auch unsere zahlreichen Antworten auf häufig gestellte Fragen für Sie hilfreich: www.rki.de/covid-19-faq.  

Zudem sind verschiedene Telefonhotlines für Bürger zum Thema freigeschaltet worden, die Beratung anbieten.

Diese erreichen Sie wie folgt:
– das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit ist zum Thema Coronaviren von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr unter folgenden Nummern: 030 / 346 465 100 erreichbar. (siehe auch:  https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/buergertelefon.html)

– Beratung durch die unabhängige Patientenberatung unter der Nummer: 0800 330 4615 32 (https://www.patientenberatung.de/de/gesundheit/landingpages/landingpage-coronavirus

– Die Barmer bietet eine Hotline für alle Bürger zum Thema an, sie ist zu erreichen unter der Nummer 0800 84 84 111 (https://www.barmer.de/presse/bundeslaender-aktuell/thueringen/hotline-zum-corona-virus-224452

– Die DAK bietet ebenfalls eine Hotline für alle Beteiligten, sie ist erreichbar unter der 0800 1111 841 (https://www.dak.de/dak/bundesthemen/hotline-coronaviruis-2226646.html

– Exklusiv für TK-Versicherte gibt es die „Coronavirus-Hotline“ des TK-ÄrzteZentrums, erreichbar unter 040-46 06 – 61 91 60 (https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/infektionen/coronavirus-2078234)

Für die Durchführung der empfohlenen Maßnahmen sind die Landesbehörden und Gesundheitsämter vor Ort zuständig.  

Informationen zu SARS-CoV-2 finden Sie auf den Seiten des RKI unter www.rki.de/covid-19. Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr GrippeWeb-Team am Robert Koch-Institut

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Besuchen Sie unsere Homepage unter: https://grippeweb.rki.de

Könnte das RKI besser vorbereitet sein?

Agiles Handeln und pragmatische Reaktionen zur Bekämpfung der Corona Viren, aber auch besonnenes Handeln sind besonders wichtig, wenn es darum geht Herr einer ernsten Lage zu sein.

Trotzdem bleibt es fraglich, warum es Deutschland mit seinen förderalen Strukturen nicht gelingt Aktionen bundesweit einheitlich zu koordinieren, denn das RKI steuert zentral.

Die aktuellen Reaktionen des RKI als Gegenmaßnahmen zum Corona Virus erscheinen hingegen kaum wirksam und ernsthaft geeignet zu sein, um sich wirksam gegen eine Epidemie von Corona Viren zu wappnen.

So bezieht RKI-Vizepräsident Lars Schaade Stellung zur Wirksamkeit von FFP3 Masken und relativiert deren Wirksamkeit in der Filterung der Corona Viren und erntet via Twitter prompt protestartige Reaktionen seitens verärgerten Fachpersonals aus Krankenhäusern und von medizinischem Personal.

Für den Umgang im Alltag empfiehlt der VDBW grundsätzlich dieselben Verhaltensregeln, die auch bei einer gewöhnlichen Influenza gelten. Das Wichtigste ist die Hygiene: „Coronaviren erfordern mehr Hygienebewusstsein in der Bevölkerung – sowohl im öffentlichen als auch im persönlichen Raum“, betont Dr. Wolfgang Panter, Präsident des VDBW. Man sollte oft die Hände waschen und Desinfektionsmittel für den Fall einer Berührung mit infektiösem Material o.ä. bei sich haben, so lauten auch die Empfehlungen des RKI.

Wie wirksam schützen schützen Atemschutzmasken vor Corona Viren?

Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP3 bieten den größtmöglichen Schutz vor Atemluftbelastung. Mit einer Gesamtleckage von maximal 5% und einem erforderlichen Schutz von mindestens 99% vor Partikeln bis zu einer Größe von 0,6 μm sind sie dazu in der Lage, giftige, krebserregende und radioaktive Partikel zu filtern.

Atemschutzmasken im medizinischen Bereich schützen in drei Klassen vor wässrigen und öligen Aerosolen, Rauch und Feinstaub bei der Arbeit im Krankenhaus oder der Arztpraxis. Die Schutzfunktion einer Atemschutzmaske ist europaweit nach EN 149 normiert. 

Diese FFP3-Atemschutzmasken sind hochgradig wirksam in Umgebungen, in denen der Grenzwert bis zum 30-fachen des branchenspezifischen Wertes überschritten wird. Verwendet werden FFP3-Atem-Masken beispielsweise in der chemischen Industrie. Dort bitten die FFP3-Masken wirksamen Schutz vor:

  • giftigen und gesundheitsschädlichen Stäuben, Rauch und Aerosolen
  • Schutz im Umgang mit krebserregenden oder radioaktiven Stoffen und Krankheitserregern wie Viren, Bakterien und Pilzsporen wird der Einsatz einer FFP3 Maske empfohlen
  • Gesamtleckage darf maximal 5% betragen
  • Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes darf höchstens 30-fach sein

Es sollte somit hochgradig fraglich sein, warum diese FFP3-Atemschutzmasken – im Zusammenhang mit grundlegenden Hygienefaktoren und der regulären Schutzkleidung keinen ausreichenden Schutz vor Corona-Viren bieten sollten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Behörde wie das RKI insgesamt zwar rundum vernunftbegabt und besonnen an der Bekämpfung der Corona Viren beteiligt ist, jedoch so manche Äußerung erregt den starken Verdacht einer erhöhten Unsicherheit auf Seiten der Experten. Somit läuft das RKI Gefahr das Vertrauen der Bürger zu verlieren, was sich wiederum in extremen Verhaltensweisen einiger Bürger(innen) äußert, die sich in Hamsterkäufen und falscher Panik äußert…

Unsere Empfehlung lautet daher besonnen reagieren und sinnvolle Hygienemaßnahmen ebenso wie eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu praktizieren. Wer letztlich am Corona Virus erkranken wird, bleibt abzuwarten klar ist dass Deutschland sich wie alle anderen Länder verantwortungsbewusst auf eine Welle von Corona Viren vorbereitet. Zumindest Risikogruppen sollten aktuell ernsthaft über eine der vom RKI empfohlenen Schutzimpfungen nachdenken.

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